Palm ZireIch hatte vor einer Weile einen Palm Zire. Den habe ich gekauft, weil er günstig war, und ich eigentlich einen Palm nur als “erweitertes Gehirn” für Notizen, Adressen und evtl. Mail lesen auf der Busfahrt brauche.

Gestört haben mich aber dann doch zwei Dinge: Zuerst einmal das fehlende Backlight. Das Display ist in der Dämmerung schwer zu lesen, nachts unmöglich. Wenn man in einem Land lebt, wo es im Winter so früh dunkel wird wie hier, ist das unmöglich, aber auch im Sommer hat es schon gestört.

Und dann die Tastatur. Ich bin wirklich schnell mit Graffiti, aber trotzdem braucht das Aufschreiben seine Zeit, und vor allem kann ich nicht gleichzeitig schreiben und denken oder zuhören, weil es volle Konzentration braucht. Und der Zire läßt sich ja nicht erweitern wie andere Palms.

Palm m130Also habe ich mir dann einen m130 gekauft. Der hat Farbe (brauche ich nicht), ein Backlight, 8 MB und den Erweiterungsslot für die Tastatur. Was er nicht hat, ist den direkten USB-Anschluß, den der Zire hatte. Warum nicht, ist mir ein Rätsel, denn das war echt klasse: Der Zire braucht keine Dockingstation, und er lädt sich sogar über USB auf (langsamer als über Netz, aber immerhin). Der m130 braucht naturgemäß mehr Strom (Farbdisplay und schnellerer Prozessor), und man ist auf den Cradle angewiesen.

Das beste aber ist die Tastatur. Ich habe bei meiner letzten Deutschland-Reise für 44 Euro ein Logitech TypeAway Keyboard gekauft, das ist kleiner als das Keyboard von Palm, aber ideal für unterwegs im Zug oder für Meeting-Notizen und um schnell mal emails aus der Hüfte zu schiessen. Oder für blog-Einträge 🙂

Logitec TypeAway Keyboard
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